Auf 2145 Metern Höhe wird die Luft dünner und die Sorgen verschwinden in den Rückspiegeln. Die Transalpina ist nicht nur die höchste Straße des Landes, sondern ein Ort, an dem der Himmel auf den Asphalt trifft. Ich erinnere mich genau an diesen herrlichen Septembertag im Jahr 2024; obwohl es das Ende der Saison war, strahlte die Sonne ungewöhnlich schön über den Gipfeln, als wolle der Berg uns ein letztes Spektakel vor dem Winter bieten. Nur wenige Wochen später sollte die Straße unter Schneewehen gesperrt werden, aber an diesem Tag war alles perfekt.
Wir waren eine kleine Gruppe von nur 7 Personen, allesamt abenteuerlustige Männer. Das Bild von drei Fahrern, die vor uns in Richtung Rânca hinunterfuhren – dem Skigebiet, das über die Straße wacht – hat sich tief in das Gedächtnis dieser Tour eingebrannt. Dieser Ausflug war wirklich denkwürdig; alles verlief reibungslos, von den Begegnungen mit Bären und den zahlreichen Rehen, die unseren Weg auf den Bergpfaden kreuzten, bis hin zur unglaublichen Atmosphäre in Kronstadt, wo wir uns am wohlsten fühlten. Der Erfolg dieser Gruppe war so groß, dass uns ihre begeisterten Empfehlungen nur zwei Wochen nach Ende der Tour bereits die nächste Gruppe von 10 Fahrern pentru das kommende Jahr einbrachten.
Jenseits des beruflichen Erfolgs und der technischen Strecken hatte diese Etappe der Siebenbürgen-Tour eine tiefe Bedeutung für mich: Es war das erste Mal, dass mein ältester Sohn mich auf der Straße begleitete. Ihn dort zu sehen, wie er die engen Kurven der „Königsstraße“ meisterte und die Freiheit spürte, die nur die Berge bieten können, erfüllte mich mit großem Stolz. Es war der Moment, in dem mir klar wurde, dass die Leidenschaft für zwei Räder offiziell an die nächste Generation weitergegeben wurde.
Die Idee, über diesen Septembertag zu schreiben, kam mir kurz nach unserer Rückkehr nach Hause. Mir wurde klar, dass die Transalpina etwas bietet, was keine andere Straße kann: einen puren Tanz zwischen den Wolken, der nicht nur Landkreise verbindet, sondern auch Menschen, Väter und Söhne. Es war eine Erfahrung, die mir erneut bestätigte, warum wir diese Touren organisieren: für jene Momente der Perfektion, die am Lagerfeuer zu Legenden werden.